Projekt Hechtsee geht in die dritte Runde

Am Freitag, 29. April, fuhr die Klasse 1C mit ihren beiden Klassenvorständen Herrn Spruck, Herrn Rist und Frau Fuchs erneut zum Hechtsee.

Es war der dritte Teil des Projektes,, tiefer sehen, tiefe Seen,, des Vereins Natopia. Projektleiter Mag. Magnus Lantscher begrüßte alle Teilnehmer und wir konnten gleich das Forschungsboot der Universität Innsbruck bestaunen. Mit diesem Boot holten die Wissenschaftler eine Sedimentprobe aus dem Hechtsee. Ein spezielles Rohr wird in 50 Metern Tiefe in den Seeboden gerammt und holt die Bodenschicht herauf.

Nach der Mittagspause durften die Kinder live vor Ort sehen, wie so eine Probe entnommen wurde. Anschließend erfolgte die Untersuchung an Land. Die Probe wurde aufgeschnitten, dabei wurden die Geologen und Geologinnen tatkräftig von unserer 1C unterstützt. In der aufgeschnittenen Probe konnten wir ein Holzstück aus dem Mittelalter finden, das im See abgelagert wurde und auf ca. 1400 dadiert wurde. So ein Sedimentkern ist auch eine Art Zeitleiste, auf der man verschiedene Ereignisse herauslesen kann. So wurde festgestellt, dass es um 1755 ein starkes Erdbeben in Portugal gab, welches auch Auswirkungen auf den Hechtsee in Tirol hatte. Wir konnten im Sedimentkern eine große Menge an Gestein finden, das damals durch die Erschütterung in den See gelangte.

Zum Abschluss durften die Schüler und Schülerinnen noch Fragen stellen und bedankten sich für diesen informativen Tag. Ein weiterer Tag ist in Planung, da sollen die Kinder ein Modell des Hechtsees bauen und präsentieren. Wir freuen uns auf den vierten Teil. Wer mehr über das Projekt erfahren, auf meinbezirk.at/kufstein, gibt es ein Video und weitere Bilder.

Forschungsboot der Uni Innsbruck
Ein Hecht darf nicht fehlen
Lena hilft beim Öffnen der Probe
Dalaa hilft beim Öffnen der Probe
Sedimentprobe im Detail
Seeimpression